What is all the fuss about?

Juni 09, 2013 2 Comments A+ a-

Heute auf den Tag genau blogge ich seit einem Monat! Yippeeee! Dies ist also quasi eine Art Jubiläums-Post, in dem ich euch die Idee hinter meinem Blog und ein bisschen mehr zu mir selbst erzählen möchte. :-)

Für mich waren die ersten Wochen eine Feuerprobe, um mich selbst zu testen. Stets fragte ich mich: Habe ich langfristig Spaß am bloggen? Fallen mir genug neue Themen ein? Die Antwort ist ganz klar: JA!

Die wichtigste Frage, die ich mir von Anfang an gestellt habe, war jedoch die folgende: Wie persönlich möchte ich meinen Blog gestalten? Anfangs war ich eher skeptisch, was die Selbst-Darstellung betrifft. Denn ich bin ehrlicher Weise kein Modepüppchen, dass jede Woche drei neue Outfits postet. Dafür bin ich einfach nicht der Typ. Daher dachte ich, dass ich gut ohne Fotos von mir selbst auskomme.


Doch inzwischen ist mir klar geworden, dass ich meinem Blog auch ein Gesicht geben möchte. Mein Gesicht. Denn meine Leser dürfen (sollen!) ruhig wissen, wer auf Happiness-Is-The-Only-Rule die Inhalte verfasst.



Ich habe auch keine Angst mehr davor, etwas privatere Gedanken von mir preis zu geben. Während der Großteil meiner Beiträge sich weiterhin um praktische Dinge wie Rezepte & DIY-Projekte sowie Beauty-Themen und kleinere Produkt-Tests (die ich jedoch im Rahmen halten möchte) drehen wird, habe ich mich dazu entschlossen, auch mal andere Themen anzuschneiden, die eher in Richtung Charakterstudie & Selbsterkenntnis gehen.

Beim Stöbern in anderen Blogs und Blogger-Hilfen habe ich oftmals gelesen, dass man sich eher auf ein Themengebiet spezialisieren soll, damit der Blog einen roten Faden hat. Also beispielsweise nur Produkt-Tests oder ausschließlich Beauty & Fashion. Aber das würde nicht zu mir passen. Denn ich habe so viele Interessen, die oftmals auch phasenweise wechseln. Ich will mich nicht selber einschränken. Schließlich ist es am Ende mein Blog, den ich zu einem großen Teil mir selbst zuliebe schreibe.


Photo Credits: kikki-k.com

Ja, aber warum tue ich dies denn überhaupt? Was waren die Beweggründe, einen eigenen Blog zu realisieren? Ganz klar:
  1. Ich liebe Worte und die deutsche (sowie englische) Sprache. Endlich kann ich wieder etwas mehr schreiben; und zwar nicht nur für mich selbst, denn meine Worte werden (hoffentlich) von anderen Menschen gelesen. Zusätzlich überlege ich, meinen Blog langfristig bilingual auf deutsch und englisch zu schreiben. In welcher Form und ab welchem Zeitraum dies sein wird, bleibt abzuwarten. An einem genauen Plan klügele ich gerade noch herum. :-)
  2. Ebenso liebe ich Fotos. Man kann mit Bildern soviel ausdrücken. Jedoch bin ich kein Profi, was das Knippsen angeht. Ich glaube zwar, dass ich ein gutes Grund-Gespür für Motive, Posen, Farben und Formen habe, bin aber ohne jeden Zweifel ein Laie auf diesem Gebiet. Ich hoffe deswegen, dass mich das Bloggen hier weiter voran bringt. Ich möchte von anderen, professionellen Blogs und deren Bildsprache lernen. Außerdem hoffe ich, dass sich mein Blick für gute Motive verschärft. Schon jetzt merke ich, dass ich mit viel offeneren Augen durch die Welt laufe. Häufig denke ich: "Könnte dies ein gutes Foto/Thema für meinen Blog sein?" Und schon länger spiele ich mit dem Gedanken, mich mit den technischen Möglichkeiten meiner Kamera viel mehr zu beschäftigen. Bisher hat mir aber immer der letzte, ausschlaggebende Antrieb gefehlt. Diesen Antrieb habe ich jetzt definitv mit dem Bloggen gefunden. Denn mit halbwegs professionellen Fotos bloggt/liest es sich doch gleich viel besser. :-)
  3. Ich interessiere mich für moderne Medien und finde die Idee, eine Art öffentliches Tagebuch zu führen, spannend und reizvoll. Meine anfänglichen Selbstzweifel in Punkto Privatsphäre sind inzwischen verflogen. Denn am Ende entscheide ja schließlich ich darüber, was ich mit meinen Lesern teilen möchte und was nicht.
Dies waren meine ersten Gedanken, die ich hatte, bevor ich mit dem Bloggen angefangen habe. Inzwischen bin ich ja immerhin schon seit ein paar Wochen dabei und habe sogar noch weitere tolle Gründe gefunden, die mir das Blogger-Dasein versüßen. Wie ich oben schon erwähnt habe, lese ich sehr viel in anderen Blogs. Hierbei stoße ich immer wieder auf tolle, neue Ideen und denke: Das muss ich unbedingt auch mal ausprobieren. So bekommt man also ständig neue Denkanstöße und Ideen, ohne dass man quasi selbst seine grauen Zellen anstrengen muss. Praktisch würde ich mal sagen! ;o) Desweiteren entdecke ich durch das Stöbern in anderen Blogs quasi neue Seiten an mir. Denn meine beiden Lieblings-Blogs, die ich inzwischen regelmäßig lese, können unterschiedlicher kaum sein:

Bei www.viktoriasarina.com geht es größtenteils um Mode. Obwohl dies bis dato nicht mein No. 1 Thema war, habe ich doch großes Gefallen an den Outfit-Posts der beiden hübschen Mädels gefunden. Die Fotos gefallen mir nämlich a) technisch, atmosphärisch und von den Posen her meistens sehr, sehr gut und b) habe ich erfahren, dass in mir anscheinend doch mehr von einem Mode-Mäuschen steckt als ich bisher angenommen hatte. :-)

Einem ganz anderen Thema widmet sich hingegen der Blog www.wertvoll-blog.de von Sonja. Ich glaube, am besten kann man es mit den Worten "dem eigenen Wesen und seinen Gefühlen/Gedanken auf den Grund gehen" beschreiben. Alles in allem ist dieser Blog sicherlich ein bisschen tiefsinniger. Jedes Mal, wenn ich einen Beitrag von Sonja lese, muss ich mir erstmal 3 Minuten Zeit für mich selbst und meine Gedankenwelt nehmen. Und das meine ich absolut im positiven Sinne!

Erfrischend an beiden Blogs finde ich, dass sie sich definitiv von all den Produkt-Test-Seiten abheben. Well done, Mädels! :-)

Puh, dieser Beitrag ist nun doch etwas länger geworden, als geplant. An alle, die bis zum Ende durchgehalten haben, vielen Dank für's "Zuhören". Demnächst folgt auch noch ein kleiner Beitrag zu mir selbst. Also wer ich bin und was ich den lieben, langen Tag so mache. Stay tuned ...

Liebe Grüße
Eure Sabrina

2 Kommentare

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Sonja
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9. Juni 2013 um 20:56 delete

Liebe Sabrina,
schön zu lesen, dass du deinen "Blog-Test" bestanden hast ;-) Du hast sehr schön beschrieben, warum du bloggst! Und natürlich freue ich mich sehr, dass du gerne bei mir mitliest!!
Liebe Grüße! Sonja

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Sabrina Mohr
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9. Juni 2013 um 20:59 delete

Danke für deinen lieben Kommentar. Und ja, dein Blog ist wirklich toll. Mehr kann man dazu einfach nicht sagen. :-) LG, Sabrina

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